Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach einer Robusten, batterielosen Waage für Päckchen und Briefe bin ich zu einer alten Bizerba Hubgewichtswaage gekommen.
    Waage funktioniert auch, und unter dem Schwarz aufgepinselten Lack ist sie Rot lackiert.
    Sieht so aus wie diese hier:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20100501193934

    Nur steht bei meiner auf den Emaillieschildern "Bizerba-Briefwaage" in Fraktur.

    Die soll auch wieder so schön werden !
    Daher die Frage in die Runde, was soll ich in der Waage, außer Reinigen (schmieriger Staub und Dreck drin) machen?
    In dem Messingzylinder ist (oder war) Öl, kontrollieren oder Nachfüllen? --> welches ÖL nehmen?
    Kennt jemand eine Quelle für die Entgeltskalen hinter den Fenstern?

    Gruß, Tobias

  2. #2
    Administrator Avatar von admin
    Registriert seit
    10.09.2006
    Beiträge
    310

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Die Entgeldskale, wenn überhaupt könntest Du über Bizerba beziehen, wenn sie noch welche haben sollten.
    Ansonsten sieht es schlecht aus.
    Das Öl sollte unbedingt ein säure und harzfreies Öl (Siliconöl) sein.
    Entweder wendet man sich an eine Waagenbaufirma, die einem ca. 100 ml von diesem speziellen Dämpferöl für Waagen verkauft oder
    eine alternative und auch wesentlich billiger wäre Nähmaschinen Öl, das in etwa die gleiche Eigenschaften hat wie das Dämpferöl von Waagen hat. So kostet das Nähmaschinen Öl 3-4 Euro für ca. 100 ml
    Aber unbedingt drauf achten, das das Öl säure und harzfrei ist (Siliconöl)
    Normales Öl würde auch Dauer verharzen.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Hej Admin,

    danke für die Antwort!
    Ich hab's auch so gemacht-hier im Forum steht irgendwo, das sich Dämpferöl auch durch Nähmaschinenöl ersetzen lässt.
    --> Hier in meinem Landbaumarkt 1,99 pro100ml. Gekauft,eingefüllt.
    Gehäuse ist momentan das 4. Mal RAL 3000 gelackt, naja, Rot deckt halt schlecht, morgen gehts weiter.
    Gebt mir ein paar Tage Zeit, dann hat sie wieder ihr schickes, rotes Gehäuse.
    BTW eine Frage noch, die Stempel auf den Plomben "40" heissen BJ. 1940, oder?

    Gruß, Tobias

  4. #4
    Administrator Avatar von admin
    Registriert seit
    10.09.2006
    Beiträge
    310

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    BTW eine Frage noch, die Stempel auf den Plomben "40" heißen BJ. 1940, oder?
    Ungesehen würde ich sagen, das die letzte Eichung bis 1940 gültig war und die Waage 1938 geeicht wurde.
    Das Baujahr kann natürlich noch davor liegen.

  5. #5
    Benutzer
    Registriert seit
    03.02.2008
    Beiträge
    37

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Gehäuse ist momentan das 4. Mal RAL 3000 gelackt, naja, Rot deckt halt schlecht
    Wie bitte?! Sorry, aber dann machst Du etwas falsch. Wenn Du den schwarzen Lack anschleifst, abstaubst und reinigst/entfettest sowie einmal mit einer Universalgrundierung beschichtest, muss spätestens zweimaliges Rotlackieren mit RAL 3000 decken. Was nimmst Du denn für nen Lack? 1:1 mit Terpentin-Ersatz verdünnt?! Wenn Du einen Markenlack oder eine gute Baumarktmarke nimmst (keinen Billig-Schei*!), dann darf der Schwarzton nicht nach 4 Rotlackschichten immer noch durchscheinen...

  6. #6
    Unregistriert
    Gast

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Zitat Zitat von FS Beitrag anzeigen
    Wie bitte?! Sorry, aber dann machst Du etwas falsch. Wenn Du den schwarzen Lack anschleifst, abstaubst und reinigst/entfettest sowie einmal mit einer Universalgrundierung beschichtest, muss spätestens zweimaliges Rotlackieren mit RAL 3000 decken. Was nimmst Du denn für nen Lack? 1:1 mit Terpentin-Ersatz verdünnt?! Wenn Du einen Markenlack oder eine gute Baumarktmarke nimmst (keinen Billig-Schei*!), dann darf der Schwarzton nicht nach 4 Rotlackschichten immer noch durchscheinen...

    Sprühdose halt, und kalt war es auch noch...
    Damit das nicht wegläuft musste ich recht dünn drüber. War abschliessend aber auch nicht so der Bringer, da mir das 3000 doch zu hell wirkte.
    Also nochmal mit Schleifflies drüber, und mit feiner Rolle 3003 lackiert.
    Jetzt sieht die echt schick aus:

    Vorher, hab leider kein größeres:



    Schleifen:



    Reinigen:



    Und tätäää:






    Schick, gell ?

    Mit den Entgeltskalen ist der Gebietsleiter meiner Dorfpostfiliale noch dran, vielleicht gibts ja noch so was.

    Noch was, wie kann ich checken, ob die Gewichtsbereiche einigermaßen korrekt anzeigen?
    Da ich keine Prüfgewichte habe,schwierig. Halbes Pfund Butter wird gedenfalls schonmal korrekt angezeigt... )

  7. #7
    Unregistriert
    Gast

    AW: Fragen zu alter Hubgewichtswaage

    Weiß jemand genau, wie so eine alte Briefwaage genau (Fehlergrenzen usw) geeicht wurde ?
    zb ei wie viel Gramm darf so eine Hubgewichtswaage in den nächsten Wägebereich springen ?

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •